Ziele


Zum Verständnis der Fluidzirkulation werden Grund- und Quellwässer in Einspeisungs- und Entlastungsgebieten des Thüringer Beckens mit Hilfe von hydrochemischen Signaturen (Fraktionierungsmuster der Seltenen Erden Elemente bzw. stabile Isotope) und der mikrobiellen Diversität charakterisiert und den jeweils beheimateten formationsbezogenen Reservoiren zugeordnet. Es werden oberflächennahe Muschelkalk- und Buntsandsteingrundwässer, als auch Tiefenwässer des Zechsteins untersucht, um der Frage "Kann man hydrogeochemische und mikrobiologische Unterschiede feststellen und sie einer jeweiligen Lithostratigraphie zuordnen?" nachzugehen. Hierbei werden auch Interaktionen zwischen verschiedenen Aquiferen in Betracht gezogen.