Methodik


Die Persistent Scatterer Interferometrie als weiterentwickelte dInSAR-Methode ist gut geeignet um Langzeitbeobachtungen der Arbeitsgebiete zu ermöglichen. Dafür werden zuerst die Radaraufnahmen eines Gebietes zu einem Stapel zusammengefasst und pixelgenau koregistriert. Punkte, deren Rückstreusignatur (Phase und Amplitude) über die Zeit weitestgehend konstant bleiben, werden als Persistent Scatterer (PS) ausgewählt. Durch mehrstufige Iterationsverfahren werden beispielsweise atmosphärische Störungen entfernt, die Phaseninformation der PS rekonstruiert und damit eine relative Bewegung der Punkte untereinander ermittelt. Die Daten können nun mit vorhandenen Messdaten aus Grundwasserpegeln oder Landvermessungsnetzen abgeglichen / ergänzt werden.

Method