Ziele


Die Arbeitsgruppe Fernerkundung untersucht die Oberflächenbewegungen im Thüringer Becken, um allgemeine Informationen über die Oberflächendynamik zu gewinnen. Das Ziel ist es mehr über die momentan ablaufenden aktiven Prozesse zu erfahren. Um die zeitliche und räumliche Entwicklung der Bewegung zu erfassen wird die differentielle Radarinterferometrie (dInSAR) genutzt, die die Erkennung von Oberflächenveränderungen mit Raten von wenigen mm/Jahr ermöglicht. Besonderer Fokus dabei liegt auf den durch Grundwasserpegeländerungen hervorgerufenen Deformationen, als auch auf subrosions- oder bergbaubedingten Senkungen. Zu diesem Zweck werden Zeitreihen von Radardaten verschiedener Sensoren, aufgenommen zu unterschiedlichen Jahreszeiten, bei wechselnden Wetterbedingungen und Grundwasserständen,interferometrisch ausgewertet.