Arbeitsgebiet


EP 8 beschäftigt sich im Kontext der wissenschaftlichen Nachnutzung mit den energetischen Geopotentialen des Thüringer Beckens.

Initiales Arbeitsgebiet ist hierbei die Nutzbarmachung der Tiefen Geothermie als grundlastfähige Erneuerbare Energie. Aufgrund konkreter Projektentwicklungen der Tiefen Geothermie im Freistaat Thüringen wurde das Betrachtungsgebiet auf Südthüringen ausgedehnt.

Im Ergebnis der aktuellen Debatten in Bezug auf die politische Weiterentwicklung der Energiewende und der absehbaren Umbrüche bei den ordnungsrechtlichen und finanztechnischen Rahmenbedingungen bei der Förderung Erneuerbarer Energien (Novellierung EEG-Einspeisevergütung, Einführung eines Speichergesetzes im Rahmen eines einheitlichen Energiegesetzes, Änderungen Marktdesign im Energiemarkt), wurde eine weiterführende Arbeitsthese entwickelt, bei der die Untergrundspeicherung von "grünem" Wasserstoff und Synthese-Methan zur Verbesserung der Grundlastfähigkeit Erneuerbarer Energien beitragen kann.