NWG1 - Oberflächennahe Geophysik


Ziele

Die wesentliche Forschungsaufgabe der NWG1 ist die Kartierung und Interpretation geologischer Strukturen im und in Randbereichen des Thüringer Beckens anhand aeromagnetischer Befliegungen mit einem SQUID basierten Volltensorgradientenmesssystem (FTMG) als auch bodengestützter magnetischer sowie elektromagnetischer Messungen. 

Befliegungsbild1-Systembild

Abb. 1: Start des Hubschraubers mit Volltensorgradientenmesssystem (FTMG)


Arbeitsgebiet

Bisher wurden fünf Areale hochaufgelöst vermessen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in ein konsistentes Modell des Thüringer Beckens einfließen.

Befliegungsgebiete_NWG1 

Abb. 2: Die in INFLUINS aeromagnetisch vermessenen Areale (weiße Flächen) innerhalb Thüringens.


Methodik

Für die Interpretation der Daten ist eine weitere Bearbeitung der Daten in Form von 3D-Inversion der Tensorkomponenten und der Totalfeldintensität erforderlich. Die detaillierte Interpretation der 2D-Tensorkarten wird in enger Zusammenarbeit mit der EP2 und EP9 durchgeführt. Zusätzliche Messungen zur Suszeptibilität und paläomagnetische Messungen sollen zum Verständnis der Volltensorgradientenmessung beitragen.

Ergebnisse

Erstmalig kommt in Thüringen auch ein bodengestütztes SQUID-Messinstrument für die Transiente Elektromagnetik zum Einsatz. Die Arbeiten sollen bis zum Ende des Vorhabens abgeschlossen werden. 

Mitarbeiter/innen

Die Mitarbeiter/innen in NWG1 finden Sie hier.