Methodik


Zu Beginn des Projektes erfolgte die Sichtung aller infrage kommenden Datenquellen und die Aufbereitung ausgewählter Daten. Vor allem die Datenaufbereitung war aufgrund des großen Datenumfangs und der notwendigen Validierung der sehr heterogenen Daten zeitlich umfangreich und blieb auch später ein Bestandteil des Modellierungsprozesses (siehe Abb. 1).

Ablaufschema_beideModelle_klein

Abb.1: Ablaufschema zur Erstellung der geologischen 3D-Modelle (Übersichts- und Detailmodell)


Zur Modellerstellung wurden Bohrungsdaten, geologische Karten (Geologische Übersichtskarte von Thüringen 1:200.000 für das Übersichtsmodell, Geologische Karte 1:25.000 für das Detailmodell) sowie weitere Daten wie Schichtlagerungskarten und geologische Profilschnitte verwendet. Die Eingangsdaten wurden stratigraphisch vereinheitlicht und in die Modelliersoftware importiert.

Die geologische 3D-Modellierung erfolgte mit der Software SKUA der Firma Paradigm. Überwiegend wurde dabei der "Structure and Stratigraphy"-Workflow genutzt, mit dem auch geringmächtige stratigraphische Einheiten durchdringungsfrei modelliert werden können.

Im Unterschied zum Übersichtsmodell, in dem keine quartären Schichten enthalten sind, wurden für das Detailmodell die präquartären und quartären Horizonte in SKUA getrennt modelliert, bevor die beiden Modellkomplexe in SKUA zusammengeführt wurden.