EP7 - Fernerkundung


Arbeitsziele


Die differentiell interferometrische Auswertung satellitengestützter Radardaten (dInSAR) wird eingesetzt, um Höhenveränderungen der Geländeoberfläche, die mit Raten von wenigen mm/Jahr ablaufen, in voller zeitlicher und räumlicher Dynamik zu erfassen. Satellitengestützte Radardaten zahlreicher Missionen und Plattformen, welche verschiedene Jahreszeiten, Wetterlagen und Grundwasserstände abdecken, werden im Umfeld der geplanten Bohrung interferometrisch ausgewertet. Daraus werden zunächst Bewegungsmodelle abgeleitet, welche die zeitliche Dynamik der vertikalen Bewegung der Erdoberfläche repräsentieren.

Im Anschluss werden diese Bewegungsmodelle mittels Zeitreihen der Pegelmessungen von Grundwassermessstellen und der Bohrung validiert (ZPB), um fluidinduzierte Signale sicher zu identifizieren. Eine Analyse des Wellenlängenspektrums von Hebungs- und Senkungsbereichen wird Rückschlüsse auf die Tiefe der auslösenden Fluidbewegungen zulassen. Diese Daten werden mit hydrogeologischen Daten zu den Hauptaquiferen abgeglichen. Die kartierten Fluidbewegungen in der Fläche und besonders auch identifizierte Barrieren für die Fluidmigration bilden die Grundlage für hochaufgelöste numerische Strömungsmodelle (EP10).


Mitarbeiter/innen


Prof. Dr. Christiane Schmullius - Projektleiterin


Friedrich-Schiller-Universität

Fernerkundung

Grietgasse 6

07743 Jena

Raum 228 B

Tel.: +49(0)3641/9-48880

Fax: +49(0)3641/9-48882


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Dr. habil. Christian Thiel


Friedrich-Schiller-Universität

Fernerkundung

Grietgasse 6

07743 Jena

Raum 229

Tel.: +49(0)3641/9-48875

Fax: +49(0)3641/9-48882


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Dr. Nesrin Salepci


Friedrich-Schiller-Universität

Fernerkundung

Grietgasse 6

07743 Jena

Raum 230

Tel.: +49(0)3641/9-48924

Fax: +49(0)3641/9-48882


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Dipl.-Phys. Arvid Kühl